Stand: April 2012

 

Tennis Schwarz-Weiß Grebenstein eV

 

- Satzung -

Stand: Oktober 2018

 

 

§ 1 - Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen “Tennis Schwarz-Weiß Grebenstein e.V.", hat seinen Sitz in Grebenstein und ist ein eingetragener Verein. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hofgeismar eingetragen.

 

 

§ 2 - Zweck und Aufgaben

 

1. Der “Tennis Schwarz-Weiß Grebenstein e.V." verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

    Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung in der gültigen Form und dient der körperlichen

    Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Leibesübungen auf der Grund­lage des Amateurgedankens.

    Er will insbesondere seine Mitglieder

    a) durch Pflege des Sports nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit unter Ausschluss aller partei­-

        politischen, konfessionellen und rassischen Gesichtspunkte körperlich und sittlich kräftigen,

    b) durch die Pflege der Kameradschaft und Freundschaft miteinander verbinden,

    c) über die freiwillige Unterordnung unter die Gesetze des Sports auf breitester volkstümlicher

        Grundlage zu einer Gemeinschaft für die Erhaltung und Hebung der Volksgesundheit zusammen­

        führen. Der Jugend soll dabei in ganz besonderem Maße eine sorgfältige körperlich und geistig

        sittliche Erziehung zuteil werden.

2. Der Verein erkennt mit dem Erwerb der Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen e.V. für sich und

    seine Vereinsmitglieder vorbehaltlos die Satzung des LSBH und die Satzungen der für ihn

    zuständigen Fachverbände an.

 

 

§ 3 - Gemeinnützigkeit

 

1. Der Verein arbeitet gemeinnützig, seine Mitglieder haben nicht Anteil an seinem Vermögen. Die

    Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich. Das Vermögen dient ausschließlich gemeinnützigen

    Zwecken des Sports.

    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten

    keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch

    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 4 - Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. und endet am 31.12. des laufenden Kalenderjahres.

 

 

§ 5 - Mitgliedschaft

 

1.  Der Verein hat:

a)  ordentliche Mitglieder

     1. aktive Mitglieder

     2. passive Mitglieder

b)  Ehrenmitglieder

2. Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins

    zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzung des Vereins anzuerkennen.

3. Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes nur

    solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.

4. Minderjährige können die Mitgliedschaft nur erwerben, wenn ihre Erziehungsberechtigten (Eltern,

    Vormund) den Aufnahmeantrag unterschreiben.


 

§ 6 - Erwerb der Mitgliedschaft

 

Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

 

 

§ 7 - Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

1. durch Tod

2. durch Austritt, der nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich ist und spätestens bis zum

    30.November dem Vorstand schriftlich vorliegen muss. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung

    auch von den Erziehungsberechtigten (Eltern, Vormund) zu unterschreiben;

3. durch Streichen aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied;

a) mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter Mahnung diese Rückstände

    nicht bezahlt oder

b) sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber trotz Mahnung nicht erfüllt hat;

4. durch Ausschluss (siehe § 11, Ziffer 2).

 

 

§ 8 - Mitgliedschaftsrechte

 

1. Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und Anträge zu

    stellen.

2. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab der Vollendung des 16. Lebensjahres.

3. Wählbar sind alle volljährigen Mitglieder.

4. Alle aktiven Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Recht, sämtliche durch die Satzung

    gewährleisteten Einrichtungen des Vereins zu benutzen.

5. Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitgliedes, eines vom Vorstand

    bestellten Organes, oder Mannschaftsführers in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der

    Beschwerde an den Vereinsvorsitzenden zu.

 

 

§ 9 - Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

1. den Verein in seinem sportlichen Bestrebungen zu unterstützen,

2. den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Organe in allen Vereinsangelegen-

    heiten, den Anordnungen der Mannschaftsführer in den betreffenden Sportangelegenheiten Folge zu

    leisten,

3. die Beiträge pünktlich zu zahlen,

4. das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln,

5. auf Verlangen des Vorstandes ein Unbedenklichkeitsattest eines Arztes vorzulegen.

 

 

§ 10 - Mitgliedsbeitrag

 

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Sonderbeiträge können als Umlage nur auf Beschluss einer Mitgliederversammlung erhoben werden, und zwar nur für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgabe dienen.

Die Beiträge sind bis zum 31. März zu zahlen.

 

 

§ 11 - Strafen

 

1. Zur Ahndung von Vergehen, vor allem im sportlichen Betrieb, können vom Vorstand folgende Strafen

    verhängt werden:

a) Warnung,

b) Verweis,

c) Geldbuße bis zu 50,-- Euro

d) Sperre.

2. Durch den Vorstand können Mitglieder ausgeschlossen werden, und zwar

a) bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung,

b) wegen Unterlassungen oder Handlungen, die sich gegen den Verein, seine Zwecke und Aufgaben

    oder sein Ansehen auswirken und die im besonderen Maße die Belange des Sports schädigen,

c) wegen Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane und

d) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereins.

 

Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Ausgeschlossenen innerhalb einer Frist von zwei Wo­chen nach Zustellung des Ausschlussbescheides das Recht der Berufung an die vom Vorstand innerhalb eines Monats einzuberufende Mitgliederversammlung zu, deren Entscheidung endgültig ist. Von dem Zeitpunkt ab, an dem das auszuschließende Mitglied von der Einleitung des Aus­schlussverfahrens in Kenntnis gesetzt wird, ruhen die Mitgliedschaftsrechte, und das Mitglied ist verpflichtet, alle in seiner Verwahrung befindlichen Gegenstände, unverzüglich an den Vorstand zurückzugeben.

 

 

§ 12 - Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand (§ 13)

2. die Mitgliederversammlung (§ 14)

 

 

§ 13 - Der Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1.Vorsitzenden,

b) dem 2.Vorsitzenden,

c) dem Kassierer,

d) dem Schriftführer,

e) dem Sportwart,

f) dem Jugendwart.

2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der

    1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten.

3. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung alle zwei Jahre gewählt. Wiederwahl

    ist zulässig.

4. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der

    Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des

    Sports zu erfolgen. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 5.000,-- Euro sind für den Verein

    nur verbindlich mit Zustimmung der Mitgliederversammlung.

5. Der Vorstand soll in regelmäßigen Abständen zusammenkommen und ist beschlussfähig, wenn mehr

    als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

    Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1.Vorsitzenden den Ausschlag. Über die Sitzung ist ein

    Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des

    Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen;

    ausnahmsweise kann ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfragen bei allen Mitgliedern des

    Vorstandes unter genauer Angabe des Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden.

6. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt worden ist.

7. Für die Erledigung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden (vgl. § 16).

 

 

§ 14 - Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) ist oberstes Organ des Vereins. Sie wird

    durch den Vorstand nach Abschluss des Geschäftsjahres einberufen. Die Einladung der

    stimmberechtigten Mitglieder erfolgt mindestens zwei Wochen vorher mit Bekanntgabe der

    Tagesordnung. Die Einladung erfolgt schriftlich oder per Email. Die Mitglieder können schriftliche

    Anträge zur Mitgliederversammlung (JHV) stellen. Anträge, die bei der Versendung der Einladungen  

    beim Vorstand vorliegen, werden in die Tagesordnung aufgenommen.

2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn

    dies im Interesse des Vereins liegt oder schriftlich durch begründeten Antrag von mindestens 10%

    der Mitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes verlangt wird. Die

    außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens drei Wochen nach Eingang des

    Antrages einzuberufen. Die schriftliche Einladung (oder per Email) soll zwei Wochen, muss aber

    spätestens eine Woche vorher erfolgen, und zwar unter Angabe der Tagesordnung.

3. In der Jahreshauptversammlung bzw. außerordentlichen Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied

    eine Stimme, Jugendmitglieder sind bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nicht stimmberechtigt.

    Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Beschlüsse

    über Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten

    Mitglieder. Wahlen erfolgen durch Handaufheben, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche

    Abstimmung muss erfolgen, wenn zwei oder mehr Mitglieder kandidieren, und zwar durch

    Stimmzettel. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt

    werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt.

    Vor jeder Wahl ist ein Wahlleiter zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr

    Ergebnis bekanntzugeben.

    Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Schriftführer und

    dem 1. oder 2. Vorsitzenden zu unterschreiben.

 

 

§ 15 - Kassenprüfer

 

Den zwei Kassenprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden, obliegt de Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes, sowie die Prüfung des Jahres­abschlusses. Prüfungen sind in kürzeren Abständen durchzuführen, mindestens zweimal im Jahr. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.

 

 

§ 16 - Ausschüsse

 

Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach seinen Weisungen die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Vorsitzender der Ausschüsse ist der 1. Vorsitzende, der den Vorsitz in einem Ausschuss auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen kann.

 

 

§ 17 - Ehrungen

 

1. Für außerordentliche Verdienste um den Verein kann ein ordentliches Mitglied durch eine Mitglieder­-

    versammlung zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt werden. Für den Beschluss ist eine 2/3

    Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Entziehung der

    Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine ordentliche Jahreshauptversammlung ausgesprochen

    werden.

2. Ordentliche Mitglieder und andere Personen, die sich besondere Verdienste um den Sport oder um

    den Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Vereinsehrennadel ausgezeichnet

    werden. Der Verstand kann durch Beschluss Ehrennadeln wieder aberkennen, wenn ihre Besitzer

    rechtswirksam aus dem Verein, dein Landessportbund Hessen e.V., einem Fachverband oder einer

    anderen Sportorganisation ausgeschlossen worden sind.

3. Ehrenmitglieder und Träger der Ehrennadel haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

 

 

§ 18 - Auflösung

 

1. Über die Auflösung des Vereins oder Änderung des Vereinszweckes kann nur beschlossen werden,

    wenn der Vorstand oder 1/3 der Mitglieder dies beantragt, und die Mitgliederversammlung mit 3/4

    Mehrheit der Stimmen, der stimmberechtigten, erschienenen Mitglieder entsprechend beschließt, und

    zwar nach ordnungsgemäßer Einberufung der Mitgliederversammlung unter Angabe des Antrages

    und seiner Begründung, nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

    Vermögen des Vereins an die Stadt Grebenstein, die es unmittelbar und ausschließlich für

    gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.